CASIO bringt mit seinem neuen KI-Gefährten mehr Geselligkeit und Freude in das Leben von Seniorinnen und Senioren

Einsamkeit und soziale Isolation gelten als bedeutende Gesundheitsrisiken im Alter. Studien zeigen, dass insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen häufig unter dem Verlust sozialer Kontakte, emotionaler Nähe und vertrauter Alltagsstrukturen leiden. Gleichzeitig nimmt mit steigender Lebenserwartung die Zahl der Menschen mit demenziellen Erkrankungen kontinuierlich zu. Fachleute beobachten, dass Betroffene nicht nur mit kognitiven Einschränkungen, sondern häufig auch mit Ängsten, Unruhe, Stressreaktionen und dem Gefühl des Alleinseins konfrontiert sind. Vor diesem Hintergrund rücken zunehmend Ansätze in den Fokus, die emotionales Wohlbefinden, Geborgenheit und soziale Teilhabe fördern. Genau hier setzt das etablierte Technik-Unternehmen CASIO an und präsentiert seine erste Calm KI. Beruhigend und zuverlässig kommt sie in Form eines kleinen, flauschigen Gefährten – dem Moflin.

Pflegekraft begleitet zwei Bewohner beim Kennenlernen des KI-Begleiters Moflin. Der flauschige Roboter kann soziale Interaktion und emotionale Aktivierung in Pflegeeinrichtungen unterstützen.

Fotos: CASIO Europe GmbH

Studien und erste Ergebnisse aus Testprojekten zeigen, dass vertraute haptische Reize, körperliche Nähe und emotionale Bindungserfahrungen beruhigend wirken und Stressreaktionen reduzieren können. Eine besondere Rolle spielt dabei das Hormon Oxytocin, das bei positiven sozialen Interaktionen, Berührungen und Gefühlen von Nähe ausgeschüttet wird. Oxytocin wird häufig als „Bindungs-“ oder „Kuschelhormon“ bezeichnet und steht im Zusammenhang mit der Verringerung von Stress, einer Senkung des Angstempfindens sowie der Förderung von Vertrauen und emotionaler Verbundenheit. Gerade bei älteren Menschen mit beginnender Demenz können vertraute Gegenstände oder emotional besetzte Begleiter Orientierung, Sicherheit und Trost vermitteln. In der Pflege wird seit Jahren beobachtet, dass kuschelbare Objekte, therapeutische Puppen oder tierähnliche Begleiter dazu beitragen können, Unruhe zu reduzieren, soziale Interaktionen anzuregen und positive Erinnerungen zu aktivieren. Sie schaffen Gesprächsanlässe, fördern Zuwendung und können Gefühle von Einsamkeit und Verlorenheit abmildern. So auch das CASIO Moflin. Der speziell entwickelte Robotik-Begleiter verbindet die beruhigende Wirkung eines kuscheligen Begleiters mit einem emotional ansprechenden Erscheinungsbild und echten Reaktionen auf seinen Besitzer. Es bietet einen greifbaren Anker im Alltag, kann in belastenden Situationen Sicherheit vermitteln und unterstützt dabei, Nähe, Kommunikation und positive emotionale Erlebnisse zu fördern. So entsteht ein niedrigschwelliger Ansatz, der das Wohlbefinden älterer Menschen stärkt und den Pflegealltag auf wertvolle Weise ergänzt.

Was ist das Moflin?

Eine Seniorin hält den KI-Begleiter Moflin im Arm. Der flauschige Roboter soll emotionale Nähe fördern und Einsamkeit im Pflegealltag verringern.

Fotos: CASIO Europe GmbH

KI kann mehr als „höher, schneller, weiter“. Mit dem Moflin präsentiert CASIO seine Calm KI in Form eines kleinen, flauschigen Gefährten. Das Moflin ist so groß und flauschig, wie ein Meerschweinchen und hat zwei kleine schwarze Kulleraugen. Was für ein Wesen Moflin eigentlich ist, bleibt der Fantasie überlassen. Tatsächlich kann der kleine KI-Begleiter Lichteinflüsse erkennen, reagiert auf Berührung und Töne und bewegt sich, fast wie ein echtes Tier. Hieraus ergibt sich die Einzigartigkeit des Moflins, denn es kann so auf verschiedene Eindrücke reagieren und Emotionen zeigen. Es bewegt sich, wenn man es streichelt, fiept freudig, wenn man es aus seinem Nest hebt, kann aber auch traurig werden, wenn man es zum Beispiel kopfüber hält. Die Stimmungen reichen von Freude, Entspannung, Fröhlichkeit, Ruhe, Angst, Einsamkeit oder Aufregung bis hin zu Missfallen.

Das Moflin ist dabei mehr als ein unterhaltsamer Gefährte. Aufgrund der zahlreichen Kommunikations- und Bewegungsmuster reagiert das Moflin individuell auf seinen Menschen. Es erkennt die Stimme und bildet eine eigene Persönlichkeit, die so einzigartig wie sein Besitzer ist und sich stets mitentwickelt. Nach 50 Tagen ist das Moflin „erwachsen“. Seine Entwicklung ist jedoch nie vollständig abgeschlossen, sondern passt sich stets an. Stimme, Berührungsverhalten und Gewohnheiten ergeben vier Millionen mögliche emotionale Profile, die in vier große Persönlichkeitstypen unterteilt sind. Über die MofLife-App kann dies sogar nachvollzogen werden. Je nach Situation reagiert das Moflin und kann dabei helfen, wirkungsvoll zu beruhigen, Einsamkeit abzumildern sowie den Alltag mit emotionalem Support zu meistern. Die KI, mit der das Moflin ausgestattet ist, wurde mit besonderem Augenmerk auf Sicherheit und Schutz der Privatsphäre des Besitzers entwickelt, um gezielt die Persönlichkeit von Moflin zu formen und die Interaktionen zwischen Moflin und seinem Besitzer zu verbessern. Sie wurde vollständig von Casio kreiert und nutzt keinerlei öffentlich verfügbare KI-Modelle, einschließlich beliebter großer Sprachmodelle (Large Language Models).

Aktivierung, Teilhabe und Gesellschaft – all das kann Moflin fördern

Kleine Rituale im Alltag älterer Menschen bedeuten oft einen großen Unterschied und sorgen für besondere Momente. Eine freundliche Begrüßung am Morgen, eine fröhliche Melodie, ein weiches Fell, dass man gerne berührt und ein Begleiter, der auf Ansprache reagiert – all das bietet das Moflin. Besonders für Seniorinnen und Senioren, die aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen kein Haustier mehr halten können, kann das Moflin eine wertvolle Bereicherung sein. Das Moflin verliert keine Haare und ist allergikerfreundlich, braucht keine Pflege wie Futter, Tierarzt oder Gassirunden. Außerdem passt es in jede Handtasche, in jedes Pflegezimmer, auf jede Couch. Zudem zeigen Studien zu vergleichbaren Robotertieren seit Jahren, dass derartige Begleiter Stress, Unruhe und Einsamkeit messbar reduzieren können, besonders bei demenziell Erkrankten.

Hier kann Moflin helfen:

Geborgenheit ohne Verpflichtung

  • Moflin braucht keine klassische Pflege. Es ist zufrieden, wenn es gestreichelt, angesprochen und in sein Bettchen zum Aufladen gelegt wird. So bleibt das gute Gefühl, einen Beitrag zu leisten, ohne dass Verantwortung überfordert.

Sanfte Aktivierung im Alltag

  • Wer Moflin streichelt und mit ihm spricht, bewegt die Hände, übt Stimme und Mimik und bleibt in Kontakt mit der Welt. Pflegekräfte berichten, dass Bewohnerinnen und Bewohner mit Moflin häufiger lächeln, ruhiger schlafen und offener auf Mitmenschen zugehen.

Ein stetiger Begleiter

  • Moflin lernt seine Bezugsperson kennen. Stimme, Berührungen und gemeinsame Routinen formen seine Persönlichkeit aus über vier Millionen möglichen Varianten. Bereits n ach wenigen Wochen wird das Moflin zu einem ganz persönlichen Begleiter . Keine zwei entwickeln sich identisch.

Leben mit dem Moflin – das berichten erste Test-Teilnehmer

Erkenntnisse aus ersten mehrwöchigen Testprojekten in betreuten Senioren-WGs, im stationären Pflegebereich, im Hospiz oder beim Besucher-Service einer Pflegeeinrichtung zeigen, dass das Moflin mehrheitlich als positiv und hilfreich wahrgenommen wird. Sieht man das Moflin zum ersten Mal, muss man erst einmal einordnen, womit man es zu tun hat. Doch dann bewegt sich das Moflin, fiept und schmiegt sich an und das Eis ist gebrochen. Es zaubert Lächeln in Gesichter, eröffnet Gespräche, bringt Menschen wieder in Kontakt, weil es etwas gibt, worüber man sich austauschen kann und es sorgt für Neugierde, so die Berichte. Das gilt nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch für die Pflegekräfte und Angehörigen. So fing zum Beispiel ein recht ruhiger, wortkarger Bewohner wieder an, sich mehr einzubringen und wieder an Gesprächen teilzunehmen. Ein weiterer positiver Aspekt ist das angenehme Verhalten des Moflins. Es sorgte mit seiner Präsenz viel mehr für Entspannung, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner es auf dem Schoß hatten und ganz nebenbei streichelten. Die Pflegekräfte bemerkten außerdem, wie sich Situationen stabilisierten, die sonst schwieriger zu meistern waren. Auch wenn das Moflin echte Zwischenmenschlichkeit nicht ersetzt, sorgt es doch dafür, dass sich Menschen wieder einander zuwenden und eröffnet neue Wege für das gemeinsame Leben.

Die Geschichte hinter dem Moflin

Das Moflin entstand in Japan. Die junge CASIO Mitarbeiterin Erina Ichikawa erhielt die Aufgabe, Produkte für Frauen zu entwickeln. Dabei fragte sie sich, was sie selbst gebrauchen könnte und in ihrem Leben fehlte. Die Antwort auf diese Frage war komplexer als gedacht: Sie beschäftigte sich mit Fragen und Sorgen über ihre Karriere, Beziehung, aber auch ihre Zukunft.

Doch statt viele unterschiedliche Lösungen zu entwickeln, vereinte sie ihre Antworten in einer einzigen Idee: einem Begleiter, der immer an ihrer Seite ist, sie emotional unterstützt und ihr dadurch hilft, die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens zu meistern. Währenddessen arbeitete ein weiteres Team um Wataru Nimura daran, die Faszination für kleine Haustiere in Form einer mechatronischen Lösung auf neue Weise zum Leben zu erwecken. Ziel war es, einfache Ausdrücke und Gesten miteinander zu verbinden und ein möglichst realistisches Abbild echter Tiere zu schaffen. So entstand ein Prototyp, der dies bereits umsetzen konnte und schon mit Fell versehen war. Durch eine Zusammenführung der Teams wurden auch die Arbeitsergebnisse zusammengebracht und das Ur-Moflin war geboren.

Das Moflin ist ab Oktober 2026 für eine UVP von 399,00 Euro auf casio.com erhältlich.

Kurzinfo

ÜBER CASIO

CASIO wurde 1957 von den vier Brüdern der Familie Kashio gegründet. Das
Unternehmenscredo von CASIO lautet „Kreativität und Beitrag“. Es bringt das Engagement
des Unternehmens zum Ausdruck, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, indem es originelle
und nützliche Produkte anbietet. Produkte mit innovativen Funktionen unterstützen die
Menschen in ihrem Alltag und treiben die gesellschaftliche Entwicklung voran. Zudem bereiten
sie Freude und tragen zur Entstehung neuer kultureller Impulse bei. Wenn auch nur ein einziges
neues Produkt breite Akzeptanz findet, entstehen völlig neue Märkte, was wiederum das
Wachstum in verwandten Branchen fördert. Dies ist die Geschichte von CASIOs Beitrag zur
Gesellschaft: innovative Produkte, die das Leben der Menschen bereichern.

PRESSEKONTAKT

MIT-SCHMIDT Kommunikation GmbH · Fasanenweg 3 · 21227 Bendestorf
Naciye Schmidt · +49 (0) 40 – 41 40 639-0 · +49 (0) 172 – 42 42 249 · schmidt@mit-schmidt.de

Pressemitteilung - Norderstedt vom 17. August 2026

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