Seniorinnen und Senioren, die in einem Heim leben, haben vor allem eines: viel Zeit. Damit keine Langeweile aufkommt, versuchen Heimleitungen ihr Bestes, Abwechslung in den Alltag zu bringen. Dabei haben die Betriebsküchen ein besonderes Mitmachpotenzial. Die Mitarbeiter von Dorfner Catering erarbeiten deshalb neben den klassischen Essensplänen regelmäßig Aktionen, um die Bewohner einzubinden. Und den Senioren gefällt’s.

Das perfekte Dinner

Der Caritas Roncallistift in Erlangen hat schon vor Jahren erkannt, dass die Bewohner die besondere Aufmerksamkeit aus der Küche schätzen. Viermal jährlich lädt das Team von Jürgen Stein, Dorfner Catering Betriebsküchenleiter, gemeinsam mit dem Heimleiter Peter Reil zu einer kulinarischen Entdeckungstour in festlichem Ambiente: „Wir bereiten entsprechend der Saison regionale Gerichte zu, die in Form eines Drei-Gänge-Menüs von unseren Servicekräften am Tisch serviert werden“, erklärt Stein.

An den Motto-Essen nehmen sogar externe Besucher, wie lokale Senioren-Clubs, teil. Der Austausch unter den bis zu 120 Teilnehmern wird gestärkt und ein Forum für besondere Momente geschaffen. „Wenn die Termine vor der Türe stehen, ist die Vorfreude unter den Bewohnern groß. Der Service von Dorfner ist einfach toll und die Abläufe reibungslos“, so Heimleiter Peter Reil.

Plätzchenbacken mit Kindern

Immer zur Weihnachtszeit schauen im Evangelischen Altenheim Eibach die Kinder des angrenzenden Kindergartens vorbei, um gemeinsam mit den Senioren Plätzchen zu backen. Stefan Brendel, Betriebsküchenleiter von Dorfner Catering, bereitet alles vor: „Wir von der Küche rühren schon mal den Teig und den spaßigen Teil – nämlich das Ausrollen, Ausstechen und Verzieren – übernehmen die Kinder und Senioren.“

„Tortenschlacht“ im Seniorenheim

Im Alten- und Pflegeheim „Haus Emmaus“ in Oberursel ist Horst Fabrizius der Betriebsküchenleiter bei Dorfner Catering. Auch er sieht sich nicht nur dafür verantwortlich, das Mittag- und Abendessen auf den Tisch zu bringen. „Kartoffeln stehen ganz oben auf der Wunschliste der Heimbewohner – und die müssen erst einmal alle geschält werden“, erklärt Fabrizius. Alle zwei Wochen können sich Freiwillige melden und gemeinsam mit dem Küchenpersonal Hand anlegen. Die Bewohner tauschen nicht nur ihre ganz persönliche Kartoffel-Expertise aus, auch Fingerfertigkeit und Feinmotorik werden geschult.

Einmal jährlich findet in der Einrichtung zudem die sogenannte Tortenschlacht – ein „all you can eat“ zu Weihnachten – statt. Vergangenen Dezember zog das Kuchen-Event rund 200 Gäste an. Horst Fabrizius: „Geworfen wird bei der Tortenschlacht zwar nichts, die Stimmung ist trotzdem besonders ausgelassen. Wir haben dem ganzen einfach einen guten Namen gegeben und sehen, dass die Bewohner und ihre Angehörigen das Angebot schätzen.“

Die Resonanz ist durchweg positiv: Die Senioren fühlen sich an vergangene Restaurantbesuche erinnert, werden aus dem Alltag herausgeholt und bekommen ein besonderes Gefühl der Wertschätzung.

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