Bundesfreiwilligendienst zur Kompensation des wegfallenden Zivildienstes

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Eckpunkte für den neuen Bundesfreiwilligendienst vorgestellt. Kompensiert werden soll damit teilweise der
geplante Wegfall des Zivildienstes (zur Zeit 75.000). Dieser neue Dienst soll zum 1. Juli 2011 eingeführt werden und allen Männern und Frauen im Alter ab 16 Jahren offen stehen. Er kann im sozialen und ökologischen Bereich, aber auch in weiteren Bereichen wie Sport, Integration und Kultur geleistet werden.
Die Dauer soll in Vollzeit mindestens sechs und höchstens 24 Monate betragen. Sofern die Freiwilligen älter als 27 Jahre sind, ist auch Teilzeit von mindestens 20
Wochenstunden möglich. Die Freiwilligen sollen gesetzlich sozialversichert sein und mit rund 500 Euro monatlich gefördert werden. Die Ministerin ist optimistisch, dass in
Zukunft viele Menschen – und im Gegensatz zum Zivildienst nicht nur junge – das Angebot annehmen werden. Der neue Dienst soll rund 35.000 Menschen pro Jahr die
Möglichkeit zu gemeinnützigem Einsatz bieten und gemeinsam mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) durchgeführt und
verwaltet werden. Insgesamt will der Bund die Freiwilligenarbeit mit 350 Millionen € unterstützen.
Dieser Beitrag wurde vom Deutschen Pflegeverband (DPV) e.V. bereitgestellt.

Kurzinfo

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Das Wohl der pflegebedürftigen Menschen und der Pflegenden ist Ursprung und Leitsatz des Deutschen Pflegeverbandes (DPV)

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