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Mit SorTexx Flex macht THERMOTEX den Wäscheausgang sicherer, flexibler und intuitiver – und zeigt, wie aus langjähriger Branchenerfahrung eine praxisnahe Automatisierungslösung entsteht.
Im Wäscheausgang entscheidet sich, ob ein aufwendig organisierter Textilkreislauf zuverlässig zum Abschluss kommt. Bewohnerwäsche muss zur richtigen Person, Berufskleidung zum richtigen Träger und jedes Teil in das vorgesehene Fach. Bei hoher Taktung können schon kleine Unklarheiten zu Fehlzuordnungen, zusätzlicher Suche und vermeidbaren Kosten führen. Genau hier setzt SorTexx Flex von THERMOTEX an: Das System verbindet eindeutige Identifikation, präzise Sensorik und klare Lichtsignale zu einem Sortierprozess, der Mitarbeitende unmittelbar durch den Arbeitsablauf führt.
Eindeutige Signale statt zusätzlicher Komplexität

Grün bestätigt die richtige Zuordnung: SorTexx Flex führt Mitarbeitende mit eindeutigen Lichtsignalen sicher durch den Sortierprozess. – Foto: THERMOTEX NAGEL GmbH
Das Prinzip ist bewusst einfach gehalten. Zunächst wird jedes Wäschestück per RFID-Transponder, Datamatrix-Code oder Barcode identifiziert. Daraufhin zeigt ein grünes Leuchtsignal über die gesamte Fachbreite an, wohin das Teil gehört. Wird das Teil in ein falsches Fach gelegt, warnt das System mit rotem Licht und einem Tonsignal. Auch eine falsche Entnahme wird erkannt. Die visuelle Führung ist schnell erfassbar und kommt ohne zusätzliche Beschilderung aus – ein Vorteil in Arbeitsbereichen, in denen Konzentration, Tempo und Prozesssicherheit gleichzeitig gefragt sind.

Rot warnt vor dem falschen Fach: SorTexx Flex führt Mitarbeitende mit eindeutigen Lichtsignalen sicher durch den Sortierprozess. – Foto: THERMOTEX NAGEL GmbH
Eine vollflächige Überwachung der Fächer sorgt dafür, dass auch kleine Wäschestücke zuverlässig erfasst werden. Mit der Wäscheverwaltungssoftware zusammen verarbeitet man unterschiedliche Identifikationsarten, stellt die relevanten Informationen übersichtlich bereit und verbindet die einzelnen Schritte zu einem nachvollziehbaren Prozess. Das integrierte Touch-Interface erleichtert die Bedienung und kann dazu beitragen, Einarbeitungszeiten zu verkürzen.
Flexibel, wo starre Systeme an Grenzen stoßen

Modular und per Funk vernetzt: Die Sortierregalwagen lassen sich frei anordnen, mit unterschiedlichen Fachgrößen konfigurieren und an individuelle Prozesswege anpassen. – Foto: THERMOTEX NAGEL GmbH
SorTexx Flex trägt seine Anpassungsfähigkeit bereits im Namen. Die modularen Sortierregalwagen lassen sich frei anordnen, per Funk miteinander verbinden und bei veränderten Abläufen unkompliziert umstellen oder erweitern. Unterschiedliche Fachgrößen können in einem Wagen kombiniert werden – je nachdem, ob kleine Textilien oder voluminöse Kleidungsstücke sortiert werden. Mehrere Wagen lassen sich zu einer individuellen Lösung zusammenstellen und bei Nichtgebrauch platzsparend positionieren.
Damit eignet sich das System für sehr unterschiedliche Aufgaben: Bewohnerwäsche kann nach Personen, Berufskleidung nach Trägern und Wäsche nach Artikeltyp oder Größe sortiert werden. Gerade für Betriebe mit wechselnden Anforderungen, begrenztem Raum oder kundenspezifischen Prozesswegen ist diese Modularität entscheidend. Statt die Umgebung an eine starre Technik anzupassen, folgt die Technik dem tatsächlichen Ablauf.
Entwickelt aus dem Arbeitsalltag heraus
Hinter SorTexx Flex steht die hausinterne Entwicklung von THERMOTEX. Eine zentrale Rolle spielt Markus Bucher, der seit mehr als 30 Jahren die digitale Ausrichtung des Unternehmens mitprägt. Gemeinsam mit seinem Team testet und optimiert er Sensorik, Erkennungstechnologien und Softwarelogik. Dabei werden Anwendungen nicht nur im idealen Ablauf geprüft, sondern bewusst auch falsch bedient. Erst wenn das System in beiden Fällen zuverlässig reagiert, ist die Lösung bereit für den praktischen Einsatz.
„Es geht darum, den Anwendern die Arbeit zu erleichtern und Fehler zu vermeiden.“ – Markus Bucher
Dieser Anspruch beschreibt zugleich den Entwicklungsgedanken hinter SorTexx Flex: Automatisierung soll nicht mehr Komplexität erzeugen, sondern Orientierung geben. Weniger Fehlzuordnungen bedeuten weniger Nacharbeit und können die Prozesskosten senken. Klare Signale entlasten die Mitarbeitenden, während die digitale Erfassung für Transparenz und Kontrolle sorgt. So wird Technik zum verlässlichen Helfer im Hintergrund.
Erfahrung trifft Investitionsbereitschaft
Die Lösung ist eingebettet in die Entwicklung eines inhabergeführten Familienunternehmens, das 1988 als Zwei-Mann-Betrieb begann. Heute beschäftigt die THERMOTEX-Unternehmensgruppe rund 220 Menschen; ihre Produkte und Systemlösungen kommen in mehr als 70 Ländern zum Einsatz. Am Hauptsitz in Schutterwald entwickelt und produziert THERMOTEX Lösungen für die Kennzeichnung, Identifikation und Veredelung von Textilien – von Emblemen, Etiketten und Transfers über langlebige RFID-Technologie bis zu digitalen und automatisierten Systemen für professionelle Wäschekreisläufe.
Mehr als 15 Millionen Euro hat das Unternehmen innerhalb von zehn Jahren in Mitarbeitende, moderne Maschinen und Technologien sowie Gebäude und Infrastruktur investiert. Die kontinuierliche Arbeit an eigenen Produktentwicklungen gehört zur Unternehmensstrategie. SorTexx Flex ist ein konkretes Ergebnis dieser Verbindung aus Branchenerfahrung, technischer Kompetenz und Nähe zu den Anforderungen der Anwender.
Ein klarer Abschluss für den Textilkreislauf
Der Nutzen zeigt sich dort, wo täglich viele einzelne Teile ihren richtigen Weg finden müssen. SorTexx Flex schafft Struktur im Wäscheausgang, ohne den Arbeitsablauf unnötig zu verkomplizieren. Die Kombination aus flexibler Hardware, zuverlässiger Identifikation, intelligenter Software und intuitiven Signalen macht den Sortierprozess nachvollziehbar und anpassungsfähig. Damit steht das System beispielhaft für eine Entwicklung, die bei THERMOTEX seit Jahrzehnten verfolgt wird: Technologie so einzusetzen, dass sie Menschen unterstützt und professionelle Wäschelogistik Schritt für Schritt sicherer macht.
Kurzinfo
Diese Anzeige ist in der Ausgabe 02/2026 erschienen.






